Eine Frage ist ein Pattern-Break. Sie unterbricht “Scroll-Autopilot”, weil sie ein offenes Loop erzeugt.
„Woran würdest du merken, dass dein Creative *wirklich* klar ist?“
M04 · FRAGEDESIGN
Fragedesign ist kein “nice wording”. Es ist Führung. Gute Fragen lenken Aufmerksamkeit, entwaffnen Abwehr und erzeugen Eigen-Ja – ohne zu drücken.
Fragen zwingen das Gehirn zu Arbeit: Scannen → Einordnen → Antworten. Das ist kein Trick – das ist Kognition. Wenn du sauber fragst, baust du eine kleine Denk-Rampe Richtung „Ja“.
Eine Frage ist ein Pattern-Break. Sie unterbricht “Scroll-Autopilot”, weil sie ein offenes Loop erzeugt.
„Woran würdest du merken, dass dein Creative *wirklich* klar ist?“
Gute Fragen filtern: „Ist das mein Problem?“ Ohne Relevanz bleibt alles nur hübsches Design.
„Was kostet dich das gerade – Zeit, Geld oder Nerven?“
Fragen machen Trade-offs sichtbar. Wer den Preis der Nicht-Entscheidung sieht, entscheidet schneller.
„Wenn du so weitermachst: Wo stehst du in 30 Tagen?“
„Überzeugen“ erzeugt Widerstand. Selbst-Antworten erzeugen Besitzgefühl. Besitzgefühl erzeugt Handlung.
Wenn deine Frage falsch ist, fühlt sie sich wie ein Verhör an. Oder wie Werbung. Beides killt Vertrauen.
„Willst du mehr Kunden?“ → Jeder sagt innerlich „ja“, aber es passiert nichts. Das ist ein leeres Ja ohne nächsten Denk-Schritt.
„Welche Art Kunden willst du *nicht* mehr – und warum?“
„Was ist dein Ziel?“ ist oft zu groß. Menschen reagieren mit Nebel. Du brauchst Kontext + Rahmen.
„Welcher Teil deines Funnels fällt gerade als erstes auseinander – Hook, Proof oder CTA?“
Fragen, die wie Urteil klingen („Warum machst du das falsch?“) erzeugen Abwehr. Abwehr ist das Gegenteil von Kauf.
„Welche Annahme steckt hinter deinem jetzigen Setup – und stimmt sie noch?“
Du brauchst kein „Talent“. Du brauchst Muster. Nimm diese 5 Typen und du bist nie wieder leer.
Bringen Wahrheit auf den Tisch: Status, Ursache, Engpass.
Machen Kosten sichtbar – ohne Drama.
Vergleich erzeugt Klarheit: vorher/nachher, alt/neu, A/B.
Starten Handlung: klein, konkret, sofort.
Setzen Rahmen: was zählt, was nicht, wofür du stehst.
Eine Frage ist nur dann gut, wenn sie eine Richtung hat: Sie soll Denken öffnen, aber nicht zerfasern.
Du willst keine Inspiration. Du willst Material. Hier.
Das Tool ist für deine Praxis: du gibst Problem + Ziel ein, es liefert dir Hook-Fragen, Diagnose-Fragen, Entscheidungs-Fragen.
Tipp: Je konkreter du das Problem formulierst, desto schärfer werden die Fragen.
Gib links dein Problem ein – dann bekommst du fertige Fragen.
Wenn du hier überall „Ja“ hast, ist deine Frage keine Deko – sie arbeitet.
Kleine Liste. Keine Riesenkacheln. Direkt klickbar.
Wenn du nicht “ein Modul” willst, sondern ein System: Aufmerksamkeit → Entscheidung → Conversion. Alle Module, in einer Logik.